Neurologische Erkrankungen


Das Feld der neurologischen Erkrankungen beim Hund ist riesig, weshalb eine Erklärung fast unmöglich ist.
Ein paar neurologische Erkrankungen sind:
 
Rückenmarkinfarkt:
Hierbei handelt es sich um eine traumatische Absplitterung von teilen der Bandscheibe die wie Geschosse durch das Rückenmark schiessen und irreparable Schäden hinterlassen. In den meisten Fällen ist der Hund sofort komplett gelähmt und muss vom Halter, einem guten Tierarzt und einem Physiotherapeuten begleitet werden um alles neu zu erlernen. Wie gross die bleibenden Schäden sind, zeigt sich erst mit der Zeit.

Lähmungen jeglicher Art:
Auch die Lähmung egal ob durch Stauchung oder gar Trennung des Rückenmarks ist eine neurologische Erkrankung.
Gerade bei Durchtrennung des Rückenmarks ist eine Wiederherstellung des normalen Laufens praktisch unmöglich und der Hund benötigt einen Hunderollwagen und gute Physiotherapie. Mit einer guten Physiotherapie kann man viel erreichen.

Dackellähmung:
Hier handelt es sich um eine Krankheit, welche bei Hunden auftreten die eine genetisch fixierte Knorpelwachstumsstörung ( Chondrodystrophie) aufweisen. Wie der Name schon sagt sind meist Dackel betroffen, jedoch sind auch Hunde der Rassen: Pekinesen, Scottish Terrier, Spaniel und Zwergpudel, Französische Bulldoggen, Englische Bulldoggen, Boston Terrier und Mops betroffen. Die Krankheit wird durch einen Bandscheibenvorfall ausgelöst und zwingt den Hund meist in einen Hunderollwagen.

Staupe:
Diese Erkrankung ist eine Viruserkrankung und gehört zu den Mittelmeer Erkrankungen. Sie tritt nicht nur beim Hund, sondern auch bei Katzen, Hyänen, Mardern und noch ein paar anderen Tierarten auf. Die Krankheit beginnt mit Fieber, Erbrechen, Durchfall, Atemwegsproblemen und im weiteren verlauf kann es zur Schädigung des Gehirn mit zentralnervösen Erscheinungen kommen (Die sogenannten Staupe-ticks) 
Die Ticks bleiben ein leben lag und schränken den Hund sehr ein, jedoch hat auch so ein Hund die Chance auf ein "Normales Leben" mit guten Medikamenten und der richtigen Pflege kann man viel erreichen. Die Schädigung der diversen Areale jedoch kann man nicht rückgängig machen oder therapieren